KI für Schweizer Arztpraxen und Kliniken
Die klinische Arbeit lebt vom Patientenkontakt, von der Krankengeschichte und vom Berufsgeheimnis. Wir entwickeln KI-Systeme, die die administrative Last rund um den Termin abnehmen, ohne dass Patientendaten die Schweiz verlassen und ohne das klinische Urteilsvermögen zu berühren.
Drei Prozesse, die sich zuerst amortisieren
Mehrsprachige Patiententerminierung und Erinnerungen
Patienten buchen, verschieben und bestätigen Termine auf Italienisch, Deutsch, Französisch oder Englisch, auf dem Kanal, den sie bereits nutzen (WhatsApp, Web, Telefon). Die Praxis sieht einen sauberen Kalender; verpasste Termine und Erinnerungsanrufe gehen deutlich zurück.
Entwürfe von Zuweisungen und Berichten
Das System bereitet erste Entwürfe von Zuweisungsschreiben, Austrittsberichten und Meldungen an Versicherer vor, auf Basis der strukturierten Krankengeschichte und der Vorlagen der Praxis. Die Klinikerin prüft, korrigiert und unterschreibt. Was früher zwanzig Minuten dauerte, dauert drei.
Private Suche in Protokollen und Leitlinien
Ein privater Assistent, der auf Ihren internen Protokollen, Behandlungspfaden und klinischen Leitlinien trainiert ist, mit Quellenangaben. Das Team findet den korrekten Ablauf, ohne zwischen zwei Patienten einen Kollegen ansprechen zu müssen.
Patientenvertraulichkeit und Compliance von Anfang an
Jedes System ist um das ärztliche Berufsgeheimnis herum konzipiert: Datenhaltung in der Schweiz oder in der EU, On-Premise-Option, rollenbasierte Zugriffe je klinischer Funktion, vollständige Nachvollziehbarkeit. Konformität mit revDSG, kantonalem Gesundheitsrecht und DSGVO ist von Anfang an eingebaut.
Was wir nicht tun
Wir senden keine Patienteninformationen an öffentliche KI-Tools. Wir bauen keine Systeme, die klinische Entscheidungen treffen oder das Urteil der Praktikerin ersetzen. Wir verkaufen keine generische Medizinsoftware unter fremder Marke. Wir bauen spezifische, prüfbare Automatisierungen, die das klinische Team unterstützen, mehr nicht.
So läuft ein Mandat ab
Es beginnt mit einer Discovery zum Festpreis: Wir analysieren einen Ablauf in der Praxis, die Volumen und die eingesetzten Systeme und liefern eine schriftliche Beurteilung mit Go- oder No-Go-Empfehlung. Danach ein fokussiertes MVP in 6 bis 8 Wochen, strukturierte Validierung mit dem klinischen Team und Produktivbetrieb mit laufender Betreuung.
Häufig gestellte Fragen
Bleiben die Patientendaten in der Schweiz?
Ja. Die Systeme laufen auf Schweizer oder EU-Infrastruktur oder auf Ihren eigenen Servern. Für Praxen mit strengen Anforderungen ist ein On-Premise-Deployment verfügbar: Patientendaten verlassen Ihr Netzwerk nie, und kein Dritter hat Zugriff.
Funktioniert es mit unserer Praxissoftware?
Wir integrieren uns in das, was die Praxis bereits nutzt: Vitodata, Elexis, Achilles, MediWin, Microsoft 365 und Kalendersysteme auf Anfrage. Die Integration ist Teil des Projekts, kein Zusatz.
Trifft der Assistent klinische Entscheidungen?
Nein. Er übernimmt administrative Aufgaben und erstellt Entwürfe aus strukturierten Unterlagen; jede Ausgabe wird von der Klinikerin geprüft und unterschrieben. Diagnose, Therapie und jede klinische Entscheidung bleiben ausschliessliche Verantwortung der Praktikerin.
Wie lange bis zum ersten Ergebnis?
Die Discovery schliesst in ein bis zwei Wochen ab. Ein erstes System erreicht typischerweise in 6 bis 8 Wochen ab Start den Produktivbetrieb.
Müssen Patienten etwas installieren?
Nein. Buchung und Erinnerungen laufen über die Kanäle, die Patienten ohnehin nutzen, meist WhatsApp oder ein per SMS gesendeter Link. Keine App zum Herunterladen, kein Konto zum Anlegen.